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So synchronisieren Sie per Kabel

4. August 2020 — Jim Neumann, Eric Böhnisch-Volkmann

Bonjour ist eine wundervolle Technologie, die es uns erlaubt, Geräte und Dienste über ihren Namen statt über ihre IP-Adresse zu verbinden. Denn IP-Adressen können sich jederzeit ändern und tun dies auch! Stellen Sie sich vor, dass ihre Wohnadresse sich immer wieder ändert. Ihre Freunde und Bekannten müssten ständig ihr Adressbuch aktualisieren oder würden Sie irgendwann nicht mehr finden. Wenn Sie einen neuen Scanner oder Drucker heute Ihrem Netzwerk hinzufügen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es Bonjour verwendet, um anderen Geräten mitzuteilen, dass es nun zur Verfügung steht.

DEVONthink und DEVONthink To Go bieten die Möglichkeit, Datenbanken über eine Bonjour-Verbindung im lokalen Netzwerk zu synchronisieren. Zwischen Macs und iOS-Geräten ist dies eine schnelle und unkomplizierte Art, Daten abzugleichen. Allerdings ist Bonjour speziell in öffentlichen Netzwerken oder Büroumgebungen nicht immer erlaubt. Einige Cafés oder Restaurants blockieren Bonjour-Verbindungen, um zu verhindern, dass Leute, eventuell in bösartiger Absicht, sich mit Geräten anderer Leute verbinden. Größere Firmen tun zudem alles um zu überwachen und zu kontrollieren, welche Geräte in ihrem Netzwerk aktiv sind. Zufällig im Netzwerk auftauchende Geräte machen diese IT-Abteilungen nicht glücklich.

Es gibt aber einen Weg, Bonjour dennoch zwischen DEVONthink und DEVONthink To Go einzusetzen, unabhängig davon, was die aktuelle Umgebung erlaubt oder nicht: Wenn Sie Ihr iOS-Gerät über ein Lightning- oder USB-C-Kabel mit Ihrem Mac verbinden (also dem Standardkabel, über welches Sie auch sonst Ihr iPad oder iPhone an Ihren Mac anschließen), dann funktioniert Bonjour problemlos. Das Kabel fungiert dabei im Prinzip als Ad-Hoc-Netzwerk. Und nicht nur das — es ist auch extrem schnell und vollkommen privat!

Für mehr Informationen dazu, wie Sie Bonjour für die Synchronisierung verwenden, lesen Sie den Abschnitt Sync in der eingebauten Hilfe oder der herunterladbaren Dokumentation des jeweiligen Programms. Es ist wirklich so einfach wie das Aktivieren des Bonjour-Servers auf der einen Seite und das Hinzufügen eben dieses Servers als Speicherort auf den anderen Geräten.